Auswahlkommission

Vorsitzende Ulrike Scherf


Stellvertretende Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
Ich engagiere mich für die Kampagne „Starke Frauen in der Pflege“, weil sie exemplarisch an besonderen Persönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart das umfangreiche und wegweisende Engagement von Frauen in der Pflege würdigt und zugleich die große Bedeutung thematisiert, die die – meist im Verborgenen stattfindende - Pflege für die Gesellschaft hat.
Bild: HR/Ben Knabe

Constanze Angermann


Hessischer Rundfunk
Die Pflege wird immer wichtiger; irgendwann kommt das Thema unweigerlich auf jeden, auf jede von uns zu. Es werden immer mehr, die zu pflegen sind. Die Zahl der Pflegenden hält damit aber nicht Schritt. Umso wichtiger ist es, ihre Arbeit zu würdigen. Mit der Kampagne "Starke Frauen in der Pflege" bekommen sie die Aufmerksamkeit, die Anerkennung, die sie verdienen.

Ulrike Döring


Vorstand Ev. Fach- und Berufsverband für Pflege und Gesundheit e.V.
„Starke Frauen in der Pflege“ – sie machen Mut, uns den Herausforderungen der Pflege zu stellen. Die Wegbereiterinnen sind wie Wurzeln, die uns Kraft geben zum Wachsen und auf die heutigen Anforderungen an die Pflege so innovativ zu reagieren, wie sie es in ihrer Zeit getan haben. Die Frauen der Gegenwart sind uns zur Seite. Sie ins Licht zu rücken, macht deutlich, als Pflegende nicht allein zu sein und gibt die Gewissheit, in der Pflege gemeinsam stark sein zu können.

Prof. Dr. Marion Großklaus-Seidel


Präsidentin der Evangelischen Hochschule Darmstadt
"Starke Frauen in der Pflege" haben in den endenden 80-er Jahren des 20. Jahrhunderts ein hohes Maß an Weitsicht bewiesen und die Pflege akademisiert. Sie haben dies beherzt getan und gegen alle Widerstände durchgesetzt. Damit wurde die Professionalisierung der Pflege um einen entscheidenden Schritt vorangebracht. Pflegestudiengänge bilden seitdem Pflegeexpert*innen auf hohem wissenschaftlichen Niveau aus. Durch pflegewissenschaftliche Forschung sind neue Möglichkeiten für die Gesunderhaltung von Menschen und deren Versorgung bei Krankheit, Alter und im Sterben entstanden.

Barbara Heuerding


Leiterin Abteilung Gesundheit, Alter und Pflege
Es hat Tradition in Kirche und Diakonie, dass Frauen Menschen pflegen. Aktuelle sind rund 85 Prozent der Pflegenden Frauen. Ob Diakonisse, Gemeindekrankenschwester oder Pflegedirektorin, sie werden mit dieser Initiative sichtbar gemacht. Sie prägen das Mitmenschliche in unserer Gesellschaft. Ihre Lebensgeschichte zu erzählen birgt die Hoffnung, dass für die Versorgung von kranken, pflegebedürftigen und sterbenden Menschen bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Martina Tirre


Landeskirchenamt Diakoniereferat Evangelische Kirche in Kurhessen-Waldeck
Ich unterstütze das Anliegen der Kampagne, da sie sich eines gesellschaftlich drängenden Themas annimmt: Umgang mit dem Altern und den älteren Menschen in unserer Gesellschaft und der Frage nach dem Wert der Pflege. Der beständige, diakonische Dienst einiger Frauen wird als Vorbild in den Mittelpunkt gerückt und gewürdigt. Beispiele aus der Geschichte können Wegweiser in eine Zukunft sein.