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Ingrid Mauritz

Pflegedirektorin der AGAPLESION FRANKFURTER DIAKONIE KLINIKEN

Seit 40 Jahren ist sie im Einsatz: Ingrid Mauritz ist die weitsichtige Pflegedirektorin der AGAPLESION FRANKFURTER DIAKONIE KLINIKEN. Für reibungslose Abläufe, ein gutes Miteinander und das Wohl ihrer Mitarbeitenden geht sie gerne neue Wege. Voranzuschreiten und auszuprobieren, dazu wurde sie schon als junge Krankenschwester von anderen ermutigt. Deshalb ist sie heute überzeugt: auf die gegenseitige Unterstützung und das gemeinsame Mittragen kommt es an.

Stärke: Mit ihrer emphatischen Führung und ihrem mutigen Vorangehen gewinnt sie die Mitarbeitenden für innovative Veränderungsprozesse. Dabei behält sie das Miteinander und Wohlbefinden der Mitarbeitenden im Blick und setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen im Krankenhaus ein.

Starke Frauen machten sie stark

Es war Schwester Olga, die sie inspirierte. Als Ingrid Mauritz in den Siebzigern als Krankenschwester in Frankfurt zu arbeiten begann, da war es jene Schwester, ihre Chefin, die sie anspornte: Trau dir was zu! Übernimm eine Führungsaufgabe! Und das tat sie: Ingrid Mauritz übernahm schon bald eine Stationsleitungsposition und wurde später Oberschwester in der Pflegedienstleitung. Seit 2009 ist sie nun Pflegedirektorin von zwei Krankenhäusern: des AGAPLESION MARKUS- und des AGAPLESION BETHANIEN KRAKENHAUSES. Ingrid Mauritz hatte das Glück, anderen Menschen zu begegnen, die sie in Ihren Fähigkeiten bestärkt, begleitet und gefördert haben – neben eigenem Engagement ein wichtiger Faktor.

In der Mitarbeiterführung wird sie kreativ und innovativ

Ingrid Mauritz hört zu. Es gab eine Zeit, da sagten ihr hochqualifizierte Pflegekräfte: Ich schaffe es körperlich nicht mehr, am Krankenbett zu arbeiten. Für solche persönlichen Sorgen hat Ingrid Mauritz immer ein offenes Ohr. Mit dem anderen Ohr aber horcht sie die Strukturen und Abläufe des Krankenhausalltags genau ab. Und dabei nahm sie zur selben Zeit wahr, wie die Abstimmung zwischen den verschiedenen Abteilungen und Pflegeschritten einer Verbesserung bedurfte – der Behandlungsprozess benötigte gesteuerte Übergänge. Dafür waren jedoch Fachkräfte zu qualifizieren.

Auf der Suche nach einem innovativen Lösungsansatz führte Sie daraufhin das Casemanagement ein. Über das Case-Management hatte sie damals schon viel gelesen. Und es war jetzt das, was genau passte – zum Gewinn für beide Seiten: Nicht nur die Schnittstellen konnten so besser verzahnt und gesteuert werden; auch das Spagat zwischen Mitarbeitendenzufriedenheit, Patientenfokussierung und wirtschaftlich verantwortungsvollem Handeln konnte so gelingen .Die Mitarbeitenden blieben in ihrem Beruf und wurden unter anderem für die DRG-Kodierung geschult und damit weiter entwickelt — eine attraktive Qualifikation und eine innovative Idee von Ingrid Mauritz. Für ihre Mitarbeitenden wagt sie eben gerne Neues.

Zeichen setzen durch das Miteinander und Wohlbefinden der Mitarbeitenden

Am Herz liegt ihr der Mikrokosmos ihres Krankenhauses. Mit ihm will sie Zeichen setzen. Zum Beispiel will sie, dass man hier Beruf und Familie unter einen Hut bringen kann: Flexible Arbeitszeitmodelle sind ihr nicht genug; deshalb hat sie eine Ferienbetreuung für Mitarbeitendenkinder eingeführt und das betriebliche Kindergartenangebot erweitert; Mitarbeitenden, die Angehörige pflegen, werden durch eine Kooperation mit den AGAPLESION Pflegeeinrichten in Frankfurt unterstützt. Was die AGAPLESION FRANKFURTER DIAKONIEKLINIKEN für Familien tut, wird honoriert: als erstes Krankenhaus in Frankfurt wurde es mit dem Zertifikat „berufundfamilie“ ausgezeichnet.

Wenn man Ingrid Mauritz auf ihre Erfolge anspricht, tritt sie einen Schritt zurück: Sie habe das nicht alleine erreicht; es geht nur gemeinsam; die Mitarbeitenden haben immer ihren Teil dazu beigetragen. Überhaupt betont sie das Miteinander: Wenn etwa Pflegeschüler, Verwaltungsangestellte und Ärzte beim betrieblichen Gesundheitsprogramm gemeinsam kochen, durch den Grüngürtel von Frankfurt wandern oder beim Stadtlauf schwitzen, dann entsteht die Begegnung, die ihr so wichtig ist, dann wird sie wieder einmal dankbar für die Menschen, die sie um sich hat – und dass sie aktiv gestalten kann – für Mitarbeitende und Patienten-. .

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6 Gedanken zu „Ingrid Mauritz

  1. Liebe Ingrid,
    herzlichen Glückwunsch, das ist löblich, gute Arbeit.

    Alles Gute Katharina

  2. Liebe Ingrid,

    chapeau!!
    Das sind und waren Meilensteine.
    Herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Arbeit.
    Weiterhin alles Gute

    Heike

  3. Liebe Ingrid! Bin Dir heute noch dankbar, für Dein Engagement mir gegenüber im Jahr 1994.LG Michael Atanassov

  4. Liebe Frau Mauritz,
    ich bedanke mich für 10 Jahre hervorragende Zusammenarbeit! Machen Sie weiter so!!!
    Dr. D. Göbel

  5. Guten Tag Frau Driebold,
    eine wundervolle gelungene Marketingkampagne, die leider der Realität nicht entspricht. Mit Nichten ist Frau Mauritz eine emphativolle, engagierte PDL. Die Dame kennt nur Zahlen, aber neue Wege beschreitet sie keines Weges und wenn nur zum Nachteil der Angestellten. Sie ist ja seit fast 30 Jahren nicht mehr am Patienten.
    Personalmangel im Zentral-Op, Anästhesie und auf den Stationen, dort werden Mitarbeiter ausgebeutet, Überstunden werden abverlangt… bei schlechterer Bezahlung im Vergleich zu städtischen Häusern.
    Fragen Sie mal die Mitarbeiterinnen, die sich krank gearbeitet haben, ein Wechsel zu altersgerechten Arbeitsplätzen wird nicht gewährt, es würden noch größere Löcher zum Stopfen entstehen. Kritische Mitarbeiter werden mundtot gemacht und/ oder Sanktionen werden ausgesprochen.
    Das Casemanagement wurde von ihrer Vorgängerin eingeführt, aber mit fremden Federn schmückt man sich ja gerne!
    Liebe Frau Mauritz, sollten Sie dies lesen, hoffe ich, dass sie kritisch und reflektiert über ihre letzten zehn Arbeitsjahre nach denken. Denn nicht nur die Politik lässt die Pflege an die Wand fahren, sondern auch die Personalverantwortlichen.
    Wirtschaftlicher (Miss)-Erfolg lässt sich nachvollziehen und lenken, aber zwischenmenschliche Defizite und personelle Fehlentscheidungen lasten auf den Schultern aller Angestellten: Grüße an den Z-Op und die Anästhesie!
    Eine ehemalige Mitarbeiterin

    1. Sehr geehrte Kommentatorin,
      auch kritische Stimmen gehören zu einer Kampagne wie wir sie verstehen. Wir danken deshalb für Ihren Beitrag, zeigt er doch, dass die Art der Wahrnehmung von Leitungsverantwortung in der Pflege und die Perspektive derer, die – wie Sie es ausdrücken – „am Patienten“ arbeiten auch zu Frustration führen kann. Wir bedauern sehr, dass Sie eine andere Wahrnehmung haben als die Personen, die diese „starke Frau“ vorgeschlagen haben. Leitungsfunktionen – auch in der Pflege – bringen es mit sich, auch „die Zahlen“ im Blick zu behalten. Dazu gehört auch, Entscheidungen zu treffen, die nicht von allen mitgetragen werden können.

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